Fleischatlas 2014 - 60 kg Fleisch essen wir pro Jahr

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Ziegenpeter
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Fleischatlas 2014 - 60 kg Fleisch essen wir pro Jahr

Beitrag von Ziegenpeter » Do 16. Okt 2014, 09:56

Laut dem Fleischatlas 2014 werden in Deutschland jährlich 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner, 3,2 Millionen Rinder, 32 Millionen Puten, 25 Millionen Enten, 530.000 Gänse, 1,1 Millionen Schafe und 29.000 Ziegen geschlachtet. Im Durchschnitt konsumieren Deutsche 60 kg Fleisch pro Jahr. Das Schlimme dabei, 4,3 kg Fleisch landen davon im Müll.
kleineshexlein
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Re: Fleischatlas 2014 - 60 kg Fleisch essen wir pro Jahr

Beitrag von kleineshexlein » Do 16. Okt 2014, 18:15

@ Ziegenpeter: Wie sieht deine Lösung aus, alle Vegetarier werden, weniger Fleisch essen oder den Fleischpreis anheben?
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Ziegenpeter
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Re: Fleischatlas 2014 - 60 kg Fleisch essen wir pro Jahr

Beitrag von Ziegenpeter » Fr 17. Okt 2014, 11:29

Einfach bewusster Fleisch essen, wäre schon ein guter Vorsatz. Auch ein doppelt so hoher Preis würde meines Erachtens an der Wegwerfgesellschaft nichts ändern. Eine ausschließliche vegetarische Ernährung ist purer Schwachsinn und hilft keinem weiter.
SebJo
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Re: Fleischatlas 2014 - 60 kg Fleisch essen wir pro Jahr

Beitrag von SebJo » Di 25. Jun 2019, 14:15

Hi,

warum ist eine ausschließlich vegetarische Ernährung Schwachsinn? Und wie stellst du dir einen bewussteren Fleischkonsum vor? Ich finde diese Aussagen sind Teil des Problems. Um hier mal mit einem Update auf beunruhigende Entwicklungen hinzuweisen: Wir Deutschen essen mittlerweile 88 KG pro Jahr/Kopf. Von einem steigenden Trend für bewussten Konsum kann also nicht die Rede sein. Natürlich kann eine gesamte Bevölkerung nicht direkt auf veggy umsteigen, solche Entwicklungen brauchen Zeit und es muss nicht nur reformiert, sondern auch investiert werden (Forschung für alternative Nährstoffquellen, Ackerland etc). Bis dahin ist der Trend zum Bio Fleisch einer der wichtigsten Übergangslösungen, die wir haben - doch das was die Discounter daraus machen wirkt dem ganzen leider wieder entgegen. Am sinnvollsten ist es meiner Meinung nach, wenn wir BioFleisch vorzugsweise Regional kaufen und für Menschen, deren Weg zum BioBauern für verschwenderische Emissionen sorgen würde, gibt es in ganz Deutschland Onlineshops, in denen Produkte bestellt werden können. Ein innovatives Konzept, das hier auch ein problem des Lebensmittelonlinehandels erkennt und bekämpft: das sogenannte Crowdbutchung. Ein Biofleisch Shop, den ich vor kurzem entdeckt habe, setzt sich dafür ein und möchte das Fleischbwusstsein stärken - finde das ist ein sehr nobles Anliegen, wenn man bedenkt, in welcher Branche die arbeiten. Warum mich die Idee überzeugt hat und ich finde, dass mehr Shops/Höfe so arbeiten sollten? Rinder werden erst geschlachtet, wenn "genügend Bestellungen eingegangen sind" - bedeutet also im Umkehrschluss, dass auch in einem Satz die Bestellungen an alle Kunden gleichzeitig rausgehen, die sich an einer Kuh beteiligt haben. Die Emissionen pro Rind lassen sich also tatsächlich berechnen und ich vermute jetzt mal ganz stark, dass die niedriger sein dürften im Vergleich wenn jeder Kunde sich das Fleisch einzeln bei irgendeinem Metzger seiner Wahl holt (und dort dann oft nur ein Stück Fleisch). Beim Crowdbutching Konzept bekommt man nicht nur das Filelt sondern ein komplettes Paket, dh die zukünftigen Fahrtwege für Fleisch der nächsten 3-6 Monate (je nach Paketumfang + je nach gefräßigem Kopf Zuhause) kann man sich auch sparen.

Dass Fleisch zum Massenrpdukt geworden ist und keinen fairen Wert mehr hat, ist meiner Meinung nach sowieso die größte Sünde und wirkt dem bewussten Konsum am stärksten entgegen, ich meine wenn man sich so eine Grafik mal anguckt, ist es doch erschreckend oder?

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Liebe Grüße
Der Sebi
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